Aufgrund der aktuellen Situation und um eine weitere Verbreitung

des Corona Virus zu verhindern, ist das Museum

ab Montag 02.11.2020 geschlossen.

 

Wir danken für Ihr Verständnis

Stiftung Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug

 

Bitte informieren sie sich unter www.segelflugmuseum.de
 

 
Der neue, alte Vorstand Ulrich Braune, Peter Ocker, Bürgermeister Manfred Helferich (v.l.)
Der neue, alte Vorstand Ulrich Braune, Peter Ocker, Bürgermeister Manfred Helferich (v.l.)
 

 

Mitgliederversammlung – Antiquariatsverkauf

 

Völlig überraschend mussten für die Teilnehmer der verschobenen Mitgliederversammlung noch einige Stühle dazugestellt werden. Über 30 Mitglieder, dazu die Vizepräsidenten des DAeC, Rene Heise und Gunter Schmidt, sowie der Präsident des DMFV, Hans Schwägerl, waren gekommen.

Der Vorstand des Fördervereins Peter Ocker und der Stiftungsvorstand Ulrich Braune konnten sehr viel Positives berichten, die bauliche Zustand der Gebäude macht aber große Sorgen. Dafür ist die Kassenlage sehr gut, es konnten in 2019, dem Berichtszeitraum, viele Investitionen in die Gebäude getätigt werden. Die Kassenprüfer Heinz-Eckard Habermehl und Franz-Barthold Gockel bescheinigten dem Vorstand eine korrekte Kassenführung. Dafür bedankte sich Uli Braune auch bei Steuerberater Ingo Mohr, der die kompletten Finanzen des Museums in seiner Kanzlei betreut.

Die Wahlen unter Leitung von Bernd Vogt brachten keine Überraschungen, der neue Vorstand ist mit Peter Ocker als 1. Vorsitzenden, Bürgermeister Manfred Helferich aus Poppenhausen als sein Stellvertreter und Uli Braune als Schatzmeister einstimmig wiedergewählt worden.

Eine Lesung aus dem im Museumsshop erhältlichen Roman „Fafnir - Grönhoffs letzter Flug“ durch den Autor Prof. Dr. Göller rundete den offiziellen Teil kurzweilig ab. Viele Versammlungsteilnehmer nutzten anschließend die Chance, sich das gekaufte Buch vom Autor signieren zu lassen.

Der angebotene, erweiterte Antiquariatsverkauf für Luftfahrt-, Segelflug- und Modellflugbücher, sowie Zeitschriften und Modellbaupläne brachte dem Museum einen stattlichen Betrag ein, der in die Gebäudeinstandhaltung gesteckt werden wird – dafür vielen Dank.
 
 

 
 

Espenlaub 4

 

Nach seinem Erfolg 1922 mit der damals gigantischen 17 m freitragend spannenden E3 (einem „Vampyr-Verschnitt“) verbrachte Gottlob Espenlaub - diesmal ohne Alexander Lippisch - auch den Winter 1922 / 23 wieder auf der Wasserkuppe um seine Konstruktionen zu überarbeiten und zu verbessern. In der Halle „A“ entstand so die E4. In der Zeitschrift „Flugsport“, Jahrgang 1923, No.7 vom 18.April 1923 wird berichtet: „Das Flugzeug ist unter großen Entbehrungen von dem jungen Tischler selbst gebaut worden.!“

Etwas kleiner als seine E3, weist die „Espenlaub 4.“ erstmals jene Konstruktionsmerkmale auf , die „Espe“ bei den meisten seiner folgenden Konstruktionen, mit kleinen Abwandlungen immer wieder erfolgreich verwendete: einen freitragenden dreiteilige (zum leichteren Transport) einholmigen Flügeln mit sperrholzbeplankter Nase und einen ovalen bis kreisförmigen Rumpf (was ich so herausgefunden habe, erstmals bei einem Segelflugzeug!) mit drei geometrisch sehr klar definierten Abschnitten, die den Bau sehr einfach gestalten: vorne und hinten ein Kegelstumpf, in der Mitte – im Bereich der Flügelaufhängung ein Zylinder - durch diese stabile Röhrenform ist keine Verwindungsverstrebungen notwendig. In der Zeitschrift „Flugsport“ - Illustrierte technische Zeitschrift und Anzeiger (Jahrgang 1923) steht dazu geschrieben: „Emsige arbeitet Espenlaub an der Fertigstellung seinen neuen sehr sauber ausgefallenen Eindecker!

Der Flügel ist dreiteilig, hat 14 m Spannweite, eine Furniernase und ist stoffbespannt. Die Rumpfbekleidung besteht aus Sperrholz. Die normale Knüppelsteuerung betätigt Stoßstangen. Der Führer sitzt unter der Flügelnase. Der tiefe Sitzausschnitt wird für den Flug durch Stoffverkleidung verkleinert, so das im Betrieb nur der Kopf des Führers herausschaut. Das Leergewicht beträgt 120 kg. Es stellt in Anlehnung an den Hannovertyp eine aerodynamisch recht günstige Bauart dar!“ Der bekannte Vorkriegsfliegers Alexander von Bismarck begann im Frühjahr 1923 mit dem Einfliegen der E4 und schafft mit ihr sogar einen 9km langen Überlandflug mit Überhöhung von rd. 300m und einer Flugzeit von 42 min. Mit beiden Flugzeugmustern nahm er am 4.ten Rhönwettbewerb (Anmeldenummer 30 & 31) teil, wobei vor allem die etwas zeitversetzt gebaute E5 das Interesse der Käufer weckte.

Ab 25.10. im Museum

Martin Atzwanger aus Österreich hat neben anderen Espenlaub-Typen auch die 4 als flugfähiges Modell nachgebaut. Ab Sonntag den 25.10. ist die Espenlaub 4 mit den Abmessungen, Spannweite 5,6m, Länge 2,2m und eventuell noch ein weiteres Modell, die E 7, im Museum ausgestellt. Dazu gibt es viele Informationen zum Pionier des Segelfluges, Gottlob Espenlaub.

Hier das Video als Youtube-Link zu den Flügen des E4-Modells: Die Flüge der Espenlaub 4
 

 
 

70 JAHRE DEUTSCHER AERO CLUB

 

Der organisierte Luftsport hat lange Tradition in Deutschland. Seit sich Menschen mit Ballonen und Flugzeugen den Himmel erobern, schlossen sie sich in Clubs mit Gleichgesinnten zusammen. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden sich die Luftsportler auf der Wasserkuppe zusammen. Wolf Hirth und seine Wegbegleiter, Initiatoren der ersten, teils illegalen Treffen, erkannten, dass nur ein Dachverband, in dem alle Sparten des Luftsports zusammengeschlossen sind, die Interessen der Piloten erfolgreich gegenüber den Behörden und dem Ausland vertreten kann.

Sie standen vor einer schwierigen Aufgabe, denn der Luftsport unterlag zu dieser Zeit den strengen Auflagen der Alliierten. Ganz anders als andere Sportarten musste er gegen die Widerstände der Besatzungsmächte seine sportliche Bedeutung, sein gesellschaftliches Gewicht und seine zivilen Interessen behaupten.

Am 4. August 1950 wurde in Gersfeld/Rhön der Dachverband der der Deutsche Aero Club gegründet., Wolf Hirth wurde sein erster Präsident.

Aus dem DAeC mit den schwierigen Startbedingungen hat sich mittlerweile einer der größten und leistungsfähigsten Luftsportverbände in Europa entwickelt. Das Engagement der vielen ehren- und hauptamtlichen Kräfte zahlt sich aus. Heute sind die DAeC-Spezialisten auch auf europäischer Ebene anerkannte Partner in der Politik und in den Behörden. Ihre Positionen, Kommentar und Vorschläge werden ernst genommen. Im internationalen Sportgeschehen mischen die deutschen Luft-sportler in allen Sportarten an der Spitze mit.

Aufbau, Erhalt und Zukunftssicherung des Luftsports war und ist die zentrale Aufgabe des Verbandes. Es ist abzusehen, dass wir in Zukunft mit weiteren existentiellen Forderungen aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft konfrontiert werden. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen annehmen und meistern können.

 

Quelle: Deutscher Aero Club (DAeC)

 

 

 

Retroplanertreffen

 

Am 1. und 2. August hätten sich die Retroplaner auf der Kuppe zum Treffen 2020 eingefunden. Aufgrund aktuelle Situation wurde das Treffen aber abgesagt. Inoffiziell kommen aber doch einige Teilnehmer auf die Kuppe und werden am 31.07. (Freitag) auch das Museum besuchen.

Traditionell findet auf dem Campingplatz eine Rumpfausstellung mit den wunderschönen Segelflugmodellen statt. In diesem Jahr werden die Retroplaner ihre Rümpfe am Freitag im Museum aufbauen, eventuell, je nach Wetterlage, auch noch am Samstag.
Wer einmal perfekte Nachbauten von historischen Segelflugzeugen selbst sehen möchte, in unserem Museum besteht dafür die einmalige Möglichkeit, dies zu verwirklichen. Die Retroplaner und das Museum freuen sich auf euren Besuch!

Hinweis: Die aktuell geltenden Hygienemaßnahmen sind am Museumseingang nachzulesen !!


 

Museum auf der Wasserkuppe öffnet wieder!

 

Die lebendige Geschichte des Segel- und Modellflugs wieder hautnah erleben und abheben und staunen. Ab Samstag 30.05.2020 um 10 Uhr können Besucher auf den Spuren der Pioniere des Flugsportes wandeln und erleben, wie der Traum vom Fliegen wahr wurde. Das Deutsche Segelflugmuseum mit Modellflug auf der Wasserkuppe zeigt eine faszinierende Ausstellung historischer und moderner Fluggeräte auf einer Fläche von rund 4.000 Quadratmetern. Mehr erfahren über die abenteuerlichen Anfänge des Flugsports, die leidenschaftliche Entwicklung und Forschung auf den unbewaldeten Höhen des Rhöner Bergs bis zum heutigen Stand modernster Flugzeug-Technik.

Die einzigartige Ausstellung von rund 60 Originalen und Nachbauten spannt den Bogen von den ersten Gleitern bis zum High Tech Segelflugzeug, das Weltrekorde gebrochen hat. Auf dem Rundgang entdecken Sie Raritäten wie den Urvater des modernen Segelflugzeugs, den Vampyr, die legendäre Blaue Maus oder die kuriose Raketenente.

Des Weiteren beherbergt das Museum eine Vielzahl von Modellflugzeugen, sowie die beeindruckende Sammlung von Modellmotoren der Dr.-Rubin-Stiftung. Auch hier entdecken Sie Meilensteine in der Geschichte des Modellfluges. Darunter Raritäten wie das Original-Modellflugzeug von Tierforscher Bernhard Grzimek mit eingebauter Kamera für seine seltenen Tieraufnahmen.

Das Museum aus der „Kupp“ freut sich auf seine Besucher. Die notwendigen Hygiene-Hinweise sind am Eingang des Museums nachzulesen.

 


 

Wir freuen uns jetzt schon auf Euch und Euren Besuch!

 

Wiedereröffnung am 30.05.2020! 


 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung 2020

am Samstag, den ….

 

Liebe Mitglieder,

so hätte dieses Schreiben normalerweise begonnen, aber die Covid19-Pandemie ändert auch unser Vereinsleben.

Aufgrund der bundes- und landesbehördlichen Anordnungen um Ausgangsbeschränkungen und Versammlungsverboten, aber auch in unserer Verantwortung um den Schutz aller Beteiligten (auch unserer älteren Mitglieder, welche als Teil der "Risikogruppe" gesehen werden) verlegen wir die Mitgliederversammlung in den Herbst. Dann sind auch die Unterkünfte für unsere weitanreisenden Mitglieder und Gastronomie-Möglichkeiten hoffentlich wieder in vollem Umfang verfügbar.

Der neue Termin wird in einer neuen Einladung mitgeteilt.

Zwar erlauben aufgrund der Lage aktuell geänderte Vereinsrechte u.a. auch eine "online-Versammlung", aber eine Versammlung dient dem Zusammenkommen und dem Dialog, und nicht einem Fernsehstudio-Auftritt. Die anstehenden Wahlen werden dann durchgeführt, der Vorstand steht bis dahin selbstverständlich in seiner Pflicht und nimmt dies verantwortungsvoll wahr. Die Durchführung von "Briefwahlen" halten wir für nicht praktikabel. 

Aufgrund der angeordneten Schließung unseres Museums und der ausfallenden Eintrittsgelder, besonders über die kommenden Osterfeiertage und -ferien, bitten wir Euch für unser Museum um Mithilfe und freuen wir uns über zusätzliche finanzielle Unterstützung! 

Im Herbst planen wir zur Mitgliederversammlung einen Flohmarkt mit antiquarischen Fliegerbüchern - hier würden wir uns im Vorfeld sehr über Buchspenden freuen! Wenn Sie Bücher schon ausgelesen haben oder es schon auswendig kennen, wäre das eine gute Gelegenheit.

Bücher, welche zu unserem Museum passen und wir (tatsächlich) noch nicht in der Sammlung haben, würden wir jedoch in unsere Bibliothek aufnehmen.

Bleiben Sie gesund, wir freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen

 (Peter Ocker)

  1. Vorsitzender

 


 

Olympia-Meise vor der Vollendung

Spendentopf noch nicht komplett gefüllt

Vor zwei, drei Jahren gab es eine Idee im DAeC, das Thema Segelflug und Olympia im Olympia-Museum des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu platzieren.

In einem lockeren Gespräch mit unserer damaligen Museumsleitung ergab sich, dass der Scheunenfund einer Olympia-Meise zur Verfügung stehen würde. Unsere Werkstatt freute sich auch, dass sie diese tolle Aufgabe übernehmen durften und es erfolgte eine grobe Einschätzung der Kosten.

Vor ca. 1,5 Jahren wurde es dann konkret und Stefan Klett (damals Präsident in NRW) stellte eine offizielle Anfrage an das Museum in Köln, in dem er auch im Vorstand Mitglied ist. Das Werkstatt-Team im Museum war zwischenzeitlich schon am Arbeiten und Stefan Klett startete eine Spendenaktion.

Inzwischen geht die Meise ihrer Vollendung entgegen, auch wenn der Spendentopf noch nicht ganz gefüllt ist. Ein erstes Gespräch im Olympia-Museum in Köln hat bereits stattgefunden und dort muss nun geprüft und überlegt werden, wie man das nicht ganz so kleine Exponat im Foyer an die Decke bekommt. Denn: Die Meise soll durch das Foyer in Köln „fliegen“.

Falls Sie etwas dazu spenden wollen, weitere Informationen können Sie dem angehängten Schreiben nebst Spendenformular entnehmen.

*Klick* -> Mein Spendenformular!


 

Winde im Museum

Winterschlaf im Segelflug hat eine neue Chance eröffnet - erstmals kann eine historische Startwinde im Segelflugmuseum mit Modellflug auf der Wasserkuppe besichtigt werden. Während sie im Sommer entweder in einer Halle oder auf einem Fluggelände versteckt ist, kann sie im Winter nun im Museum (geöffnet am Wochenende und über die Weihnachtsfeiertage) besichtigt werden. Im nächsten Frühjahr wird sie wieder tapfer ihre Aufgabe erfüllen, Segelflieger in ihr Element zu bringen.


 

Ein exklusiver Service unseres Museums nur für Sie

Ein persönliches Fotogemälde von Ihnen oder ihrem Liebsten mit einem ausgesuchten Flieger des Museums. Es werden von Ihnen und dem Flieger einige Fotos gemacht, Sie suchen sich das schönste Bild heraus, welches dann am Computer elektronisch angepasst wird und somit als Basis für Ihr neues Traum-Gemälde genommen wird.

Gut Ding braucht Weile, so auch ihr Fotogemälde.

Nachdem die Details mit ihnen besprochen sind (Gemäldestil, Größe, Rahmen, Zeitaufwand) kann auch der Preis geschätzt werden. Nach der Fertigstellung vereinbaren wir einen Übergabetermin im Museum. Natürlich wird es von der Übergabe einige Erinnerungsfotos geben.

Bitte kontaktieren sie das Museum direkt, z.B. über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Einzelheiten werden dann gerne mit Ihnen persönlich besprochen.

Aktuell sind zwei Beispiele unterschiedlicher Größe im Museum auf der Wasserkuppe ausgestellt!

Informieren Sie sich vor Ort und genießen Sie das Deutsche Segelflugmuseum mit Modellflug.


 

Sonderausstellung zu Ehren von Klaus Nietzer

Für den Verlag für Technik und Handwerk (VTH) bzw. das Fachmagazin „Flug Modell Technik“ (FMT) zeichnet Klaus Nietzer schon 50 Jahre Baupläne für Modellflugzeuge. Aus Anlass dieses Jubiläums wurde Anfang Oktober eine Sonderausstellung eröffnet, die bis Ende April 2020 zu sehen ist.

Bei einem Schaufliegen in Gaggenau bei Baden-Baden flog er den Nachbau des Transportflugzeuges „Messerschmitt Me 323“. Ein VTH-Mitarbeiter fragte ihn nach einem Bauplan für das Modell und den hat er dann gezeichnet. Er wurde veröffentlicht und begründete eine Reihe von über 80 Bauplänen, die bis heute erscheinen.

In der Ausstellung können neben einigen Exponaten auch Baupläne bestaunt und sein Lebenslauf nachgelesen werden. Der modernisierte Nachbau des HAST aus den 50er Jahre ist als Plan und als flugfertiges Flugmodell ebenfalls zu sehen.

Ein Eintrag ins „Goldene“ Gästebuch des Museums mit Widmung und Zeichnung durfte natürlich nicht versäumt werden.

Das Museum sagt Danke für die vielen Pläne, die Klaus Nietzer für den Modellflug gezeichnet hat. Das Museum sagt herzlichen Glückwunsch zu 50 Jahre Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin FMT. 


 

Der Luftsportverein Rinteln zu Besuch im Museum

Seit etlichen Jahren ist der LSV bereits in der OLC - Segelflug- Bundesliga sehr aktiv und in diesem Jahr wurden sie nun erstmalig Deutscher Meister. Da lag es nahe vor der Siegerehrung durch den OLC in Poppenhausen, auf Einladung des Segelflugmusem die Ausstellung der lautlosen Gleiter auf der Wasserkuppe zu besuchen.

Friedhelm Steinkamp als pensionierte Flieger vom LSV meinte: “der Berg der Segelflieger sei ja bekannt, aber solch eine Ausstellung an Segelflugzeugen ect., das hätte er so nicht erwartet.”

Es wurde noch einige Zeit im Museum gefachsimpelt und Frank Jankowski- Zumbrink (Geschäftsführer von Fliegerstrom) ließ Gratulation zum Gewinn der OLC DM 2019 durch die Leitung des Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug ausrichten. Er spendierte den Prosecco der Kelterei Krenzer für die kleine Sieges-Feier. Natürlich durfte ein Eintrag in das Gästebuch des Museums nicht fehlen.


 

Ein Meilenstein in 1:2

 

Ein weiteres Großmodell ist auf der Wasserkuppe zu angekommen: das von Wolf Hirth entworfene und in Grunau gebaute "Moazagotl" mit den stattlichen Möwenflügeln war ein wichtiger Meilenstein und zeigte bereits die Flügelform, wie sie später in der "Minimoa" verwendet wurde. Die "Minimoa" ist ja auch ein "Mini-Moazagotl", so entstand der Name des Leistungssegelflugzeuges.

Das originale "Moazagotl" blieb ein Einzelstück und ist nicht mehr erhalten, die Familie Zahn hatte jedoch vor ca. 35 Jahren ein Modell im Maßstab 1:2 gebaut. Dieses ist jetzt im Rundbau des Deutschen Segelflugmuseums mit Modellflug zu bestaunen. Herzlichen Dank an Familie Zahn, welche das Modell dieses Jahr zuerst am Stand des Vintage Glider Club auf der Aero in Friedrichshafen ausgestellt hatten (um für einen Neubau in Originalgröße zu werben) und es nunmehr dem Museum auf der Wasserkuppe übergeben haben.


 
Sonderausstellung im Museum auf der Wasserkuppe
 

Das Fachmagazin Flug-Modell-Technik (FMT) ehrt mit einer Sonderausstellung im Museum auf der Wasserkuppe Klaus Nietzer. Er hat in 50 Jahren Zusammenarbeit mit FMT mit über 80 Bauplanveröffentlichungen die Entwicklung des Modellfluges maßgeblich geprägt.

Einfache Anfänger-Segelflugmodelle bis hin zum Bauplan des Lastenseglers „Gigant“, alle Flugmodelle von Klaus Nietzer fliegen hervorragend und sind so konstruiert, dass selbst Bauanfänger damit zum Erfolg kommen. Auch Flugmodell aus den 30er und 40er Jahren, die im Museum ausgestellt sind, z.B. der berühmte „Hast 3“, wurden von Klaus Nietzer aktuell für den Einbau einer Fernsteuerung umkonstruiert und von FMT veröffentlicht.

Die Eröffnung der Sonderausstellung erfolgt am 05.10.2019 um 14:00 Uhr im Museum unter Teilnahme von Klaus Nietzer persönlich und den Verantwortlichen von FMT und dem Museum.


 
Röderwinde für das Museum
 

Der Sohn des Erfinders der legendären Röder-Winde hat uns eine solche angeboten und schreibt dazu:

Mein Vater, Senator Wilhelm Röder (geb.1904), hat sein ganzes Leben mit der Liebe zum Fliegen verbracht. Er startete in frühester Jungend mit der Segelfliegerei auf der Wasserkuppe. Wegen der Schwierigkeiten während des Startes entwickelte er die ,,Röder-Seilwinde“ die jahrelang erfolgreich gebaut und im In - und Ausland verwendet wurde.

Vor einigen Jahren konnte ich eine ,,Röder-Seilwinde“ erwerben. Sie sollte restauriert und als Ausstellungstück im Eingangsbereich unserer damaligen Firma ,,Röder Präzision GmbH“, Egelsbach, an die Ursprünge der Firma erinnern ...

... meine Frage an Sie, ob lnteresse an der Seilwinde besteht. Es wäre nur schön, wenn sie als Zeitdokument restauriert und erhalten bleiben würde.

Da haben wir natürlich zugesagt und werden sie in Kürze abholen. Wenn sie dann im Museum zu bestaunen sein wird, gibt es eine entsprechende Info.


 

 

Lina und Max + Entdeckertour

 

Die Entdeckertour für Kinder und Jugendliche gibt es im Museum schon länger. Öfter mal ist dann die ganze Famiie aktiv, laufen Eltern oder Großeltern mit Kindern bzw. Enkeln auf der Suche nach den Antworten gemeinsam durch das Museum. Damit lernen dann alle etwas über 100 Jahre spannende Fluggeschichte. Als Belohnung bekamen die kleinen Entdecker dann einen kleinen Flieger oder einen Luftballon.

Doch seit diesem Wochenende lohnt es sich noch mehr auf Entdeckertour zu gehen. Als kleines Geschenk gibt es nun die Broschüre „Lina und Max“, in der diese beiden Geschwister den Luftsport entdecken. Damit geht also die Entdeckertour daheim weiter, sind doch kleine aerodynamische Experimente enthalten, kann man einen Drachen und ein Flugmodell nach Plan bauen, wird von einem Erstflug in einem Segelflugzeug berichtet …

Im Museum die Geschichte entdecken und daheim die Physik und die Faszination des Fliegens.

Dank der Unterstützung von Andreas Sonnenwald vom DAeC-Landesverband Hamburg, der Firma Aeronaut und dem Grafiker Tilman Straszburger haben unsere jungen Besucherinnen und Besucher nun doppelt Spaß.

PS: Ach ja, in Kürze wird es eine neue, zweite Entdeckertour im Museum geben !! 


 
Ein Flugmodell aus Gersfeld
 

Horst Leuber vom Rhönflug Gersfeld übergab dem Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug eines seiner erfolgreichsten Flugmodelle aus dem Jahr 1959. Damit erflog er Platz eins bei der 6. Coppa Stella D`Italia im Jahr 1961. Der Gersfelder startete dabei am Somo Alto bei Rovereto – Trient in Italien.

Das neue Exponat ist im Museum nun bei den sogenannten Magnetflugmodellen ausgestellt. Dabei sorgt ein Magnet, im Prinzip ein Kompass dafür, dass das Flugmodell immer geradeaus fliegt und so den Hangaufwind nutzt. Die Wasserkuppe war über viele Jahre der ideale Startplatz für solche Modelle, viele Deutsche Meisterschaften wurden hier ausgetragen.

Das besonders am Flugmodell von Horst Leuber ist, dass es nach einer gewissen Zeit, ausgelöst mit einer Klimmschnur, die einen Gummi durchschmorte, in den Kreisflug überging. Damit konnte ab einer gewissen Höhe dann die Thermik, die warmen Aufwinde genutzt werden. Damit das Flugmodell nicht auf nimmer Wiedersehen verschwand schmorte nach vorgegebener Zeit eine weitere Klimmschnur den Gummi der sogenannten Thermikbremse durch. Das Höhenruder klappte nach oben und das Modell landete sicher. Manchmal aber auch in einem Baum, was dann besonders in den Alpen eine teilweise aufwendige Bergung nach sich zog.

Das Museum auf der Wasserkuppe ist um ein attraktives Flugmodell eines Gersfelder Modellfliegers reicher - vielen Dank.

Bild: Horst Leuber links bei der Siegerehrung


 

 

 

 

Unterstützen Sie uns als...


 
 

...Mitglied im Förderverein

Knapp 850 Mitglieder unterstützen das Museum durch einen jährlichen Beitrag von 25 € und erhalten neben dem Neuigkeitsblatt "DSMM-Post" immer freien Eintritt. Das lohnt sich in mehrfacher Hinsicht. Viele Mitglieder arbeiten auch ehrenamtlich und gestalten die Gegenwart und die Zukunft des Museums aktiv mit. Der Vereinsbeitrag kann als Spendenquittung geltend gemacht werden.

 

...Spender, Stifter oder Sponsor

Ob durch direkte Geldspenden, Stiftungen von Nachlässen oder Gegenständen oder als Sponsor für konkrete anschaffungen, unser Museum erhält keine staatlichen oder sonstigen Förderungen und braucht eine regelmäßige Pflege unserer Gebäudestruktur, aber auch Möglichkeiten für zukünftige Gestaltungen. Wir stellen natürlich auch Spendenquittungen aus.

 
  ...oder durch...  
 

...Spenden statt Blumen

Oftmals werden anstatt kurzlebiger Blumen- oder Grab-Gestecke von trauernden zu sinnvollen Spenden an Einrichtungen aufgerufen. Publizieren Sie gerne unsere Daten:

Förderverein Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug e.V. Konto DE43 5305 0180 0002 0001 56

und erhalten anschließend eine Übersicht von eingegangenen Spenden (als Trauernde) bzw. Spendenbescheinigungen (als Spender)

 

...Erbschaften für das Museum

Schon zu Lebzeiten aktiv das Testament gestalten um später zurückzugeben, was einem selbst von Bedeutung ist bzw. war.

Wer den Förderverein Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug e.V. gleich selbst berücksichtigt, kann sich sicher sein, dass dort ankommt, was dort ankommen soll.

Wir sind beim Vereinsregister des Amtsgerichts Fulda mit der Nummer VR 1531 gemeldet und helfen gerne bei der Gestaltung.

 

 

Hier für sie unsere interssanten, informativen und halbjährlich erscheinenden Ausgaben:

2019 Frühjahr   -   2019 Herbst

2018 Frühjahr   -   2018 Herbst

2017 Frühjahr   -   2017 Herbst

2016 Frühjahr   -   2016 Herbst

2015 Frühjahr   -   2015 Herbst

2014 Frühjahr   -   2014 Herbst

2013 Frühjahr   -   2013 Herbst

2012 Frühjahr   -   2012 Herbst

2011 Frühjahr   -   2011 Herbst

2010 Frühjahr   -   2010 Herbst

2009 Frühjahr   -   2009 Herbst

2008 Frühjahr   -   2008 Herbst

2007 Frühjahr   -   2007 Herbst

2006 Frühjahr   -   2006 Herbst

2005 Frühjahr   -   2005 Herbst

2004 Frühjahr   -   2004 Herbst

2003 Frühjahr   -   2003 Herbst

Öffentliche Führung im Museum auf der Wasserkuppe!

Am Sonntag den 19. Mai beteiligt sich das deutsche Segelflugmuseum mit Modellflug am internationalen Museumstag. Das Museum öffnet wie sonst auch um 10:00 Uhr, bleibt an diesem Tag aber eine Stunde länger bis 18:00 Uhr geöffnet. Jeweils von 11:00 - 12:30 Uhr und 14:00 - 15:30 Uhr stehen zwei kompetente Mitarbeiter für kostenlose Führungen bereit. Lediglich der Eintritt, speziell für diesen Tag nur die Hälfte, ist zu bezahlen.

Der internationalen Museumstag wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen und findet im Jahr 2019 bereits zum 42. Mal statt. Der Aktionstag steht dabei jährlich unter einem wechselnden Motto, das vom ICOM ausgerufen wird. Für 2019 lautet es "Museums as Cultural Hubs: The Future of Tradition". In Deutschland feiern die Museen den Aktionstag unter dem Motto Museen - Zukunft lebendiger Traditionen.

 

Wir sind sehr gerne für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch!

Leider dürfen Hunde und andere Haustiere das Museum nicht besuchen. 

Sommer-Saison (1. April bis 31. Oktober)
Täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Winter-Saison (1. November bis 19. Dezember und 11. Januar bis 31. März)
Nur an den Wochenenden: Samstag/Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Jahreswechsel (20. Dezember bis 10. Januar)
Täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr         

Am 24. und 31. Dezember ist das Museum geschlossen.

Eintrittspreise

Erwachsene Einzelperson

5,00 €

Gruppen ab 15 Personen

je Person

4,00 €

Schüler, Kinder, Studenten, Auszubildende

3,00 €

Gruppen ab 15 Personen

je Person

2,00 €

Familienkarte, Eltern mit Kindern
Kinder unter 6 Jahren sind frei

12,00 €

 

Führungen erfolgen auf Anfrage mit vorheriger Terminabsprache.

Wer sich tiefergehend mit der Geschichte und den technischen Entwicklungen des Segel- und Modellfliegens beschäftigen will, kann an der Kasse sachbezogene Fachbücher und Dokumentationen auf CD-ROM erstehen. Unsere Mitarbeiter beraten Sie hierbei gerne.

Alle Angaben sind ohne Gewähr!
Änderungen bei den Öffnungszeiten oder den Eintrittspreisen werden soweit möglich auf diesen Seiten, über das Info-Telefon 0 66 54 - 77 37 und in der Tagespresse bekannt gegeben.