Wasserkuppe

Die kahlen Kuppen der Rhön, die von den Darmstädter Schülern schon 1910 für ihre Gleitflüge entdeckt wurden, erwiesen sich nicht nur für die bis Ende der dreißiger Jahre übliche Startart mit dem Gummiseil als ideal, sondern bewähren sich bis heute als gute Aufwindquellen für den Hang- sowie für den thermischen Segelflug.
Als nach den ersten Stundenflügen eine weitere Steigerung der Streckenflugleistungen im reinen Hangwind fraglich erschien, wurde die Nutzung der Thermik von Piloten wie Robert Kronfeld und  Wolf Hirth erkundet und verfeinert. Der Pilot flog hierbei im Hangwind meist am Westhang, bis sich eine geeignete Wolke gegen die Windrichtung bildete, die dann angeflogen wurde. Für diese Technik eignete sich die Wasserkuppe hervorragend, Drachen- und Gleitschirm- und Modellflieger wenden sie auch heute noch erfolgreich an.
 

Segelflug

Wasserkuppe

 
Vogel
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